Landeshauptstadt München: Tag der Regionen – Hoffest West

Die Herkunft und Qualität von Lebensmitteln wird für die Verbraucher immer wichtiger. Der „Tag der Regionen“ soll in ganz Bayern die Vielfalt der Möglichkeiten für den Einkauf regionaler Schmankerl aufzeigen. Hier weiß man, wo die Produkte herkommen, wo und wie sie erzeugt und verarbeitet wurden. Das schafft Vertrauen und fördert die Identifikation mit der Region. Kurze Wege vom Erzeuger zum Verbraucher schonen überdies die Ressourcen für zukünftige Generationen und entlasten unsere Straßen von unnötigem Verkehr.

Anläßlich des Tages der Regionen veranstaltet die Landeshauptstadt München seit 2000 jedes Jahr im Herbst zusätzlich zum Bauerntag diesen etwas kleineren Stadteil-Event. Er findet alljährlich im Münchner Westen statt, der Stadtregion mit der eindeutig größten Anzahl der noch immer im Stadtgebiet wirtschaftenden Bauernhöfe. Anfangs noch als Stadtviertel- und Themenevent unter Namen wie „Lochhausener Weidefleisch-Fest“ oder „Aubinger Kartoffelfest“ kommuniziert, oft in Kooperation mit den Erntedank-Gottesdiensten der ortsansässigen Kirche, firmiert die Veranstaltung seit 2006 einheitlich unter „Hoffest West“.

Im Gegensatz zu den viel größer ausgelegten Bauerntagen, handelt es sich hier um einen klassischen Low-Budget-Event, der stark von den örtlichen Kräften, Agenda-21-Gruppen und kirchlichen Organisationen getragen werden soll. Insofern besitzt unser Beitrag hier von Anfang an unterstützenden Charakter (Organisation Pressearbeit, Plakatierung und Spielangebot für Kinder, etc.) mit der Zielsetzung eines zunehmenden Rückzugs der Stadtverwaltung nach erfolgreicher Konsolidierung.

Projekt-PR
Leitprojekt Münchner Grüngürtel (2000-2007)

Auftraggeber
Landeshauptstadt München, Referat für Stadtplanung und Bauordnung / Grünplanung

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